Mit der reported speech gibt man wieder, was jemand gesagt hat, ohne ihn wörtlich zu zitieren. Anders als im Deutschen gibt es im Englischen keinen Konjunktiv dafür – stattdessen verschiebt man die Zeitformen einen Schritt in die Vergangenheit. Das nennt man backshift.
Steht das einleitende Verb in der Vergangenheit (said, told, asked), werden die Zeiten zurückverschoben. Steht es in der Gegenwart (says, tells), bleibt die Zeitform gleich: „She says she is tired.“ – „She said she was tired.“
Aus der Perspektive des Berichtenden ändern sich die Pronomen: „I love my dog“, said Tom. → Tom said (that) he loved his dog. Aus „I“ wird „he“, aus „my“ wird „his“.
„Tell“ braucht ein Objekt (wem wird etwas gesagt): „She told me that …“. „Say“ steht ohne Person oder mit „to“: „She said that …“, „She said to me that …“. „She said me“ ist falsch.
Indirekte Fragen haben die Wortstellung eines Aussagesatzes – ohne „do“ und ohne Fragezeichen. Ja-Nein-Fragen werden mit „if“ oder „whether“ eingeleitet: „Do you like jazz?“ → She asked if I liked jazz. Fragen mit Fragewort behalten das Fragewort: „Where do you live?“ → He asked where I lived. (Nicht: „where did I live“.)
Aufforderungen werden mit „to“ + Infinitiv wiedergegeben: „Close the door!“ → She told me to close the door. Verneint: „Don't be late!“ → He told us not to be late. Bitten mit „asked“: „Could you help me?“ → She asked me to help her.
Bei allgemeingültigen Wahrheiten kann die Zeitform bleiben: „The earth is round“ → He said the earth is round. Auch wenn die Aussage noch aktuell ist, lassen Muttersprachler den Backshift oft weg. In der Schule wird er aber meist erwartet.
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