Bildergeschichten sind in der Grundschule ein Klassiker. Vier bis sechs Bilder erzählen eine Handlung, und die Kinder sollen daraus eine Geschichte machen. Was einfach klingt, ist eine anspruchsvolle Aufgabe: Aus Bildern muss ein zusammenhängender, spannender Text werden – mit Gefühlen, Gedanken und einer klaren Reihenfolge.
Bevor geschrieben wird, sollten alle Bilder genau betrachtet werden: Wer ist zu sehen? Wo spielt die Geschichte? Was passiert auf jedem Bild? Was verändert sich von Bild zu Bild? Hilfreich ist, zu jedem Bild ein paar Stichwörter zu notieren.
Eine gute Geschichte ist mehr als eine Bildbeschreibung. Diese Mittel machen sie lebendig:
Ein häufiges Problem: Jeder Satz beginnt mit „Dann“ oder „Und dann“. Alternativen sind: Danach, Plötzlich, Kurz darauf, Auf einmal, Zum Glück, Am Ende. Auch das Umstellen von Satzgliedern hilft: „Im Park traf Tim seine Freundin“ statt „Tim traf im Park seine Freundin“.
Geschichten werden im Präteritum erzählt: Tim ging, Bello rannte, sie suchten. Wörtliche Rede steht dagegen oft im Präsens: „Ich finde ihn nicht!“ Viele Kinder wechseln versehentlich ins Präsens – hier lohnt ein Blick bei der Überarbeitung.
Statt den Text zu korrigieren, lieber Fragen stellen: Wie hat sich Tim gefühlt? Was hat er gedacht? Was könnte man statt „ging“ schreiben? Und: Die Geschichte laut vorlesen lassen. Dabei fallen fehlende Wörter und holprige Sätze oft von selbst auf.
Mit LocalAce erstellst du in wenigen Minuten passende Übungsblätter für dein Kind – abgestimmt auf Klassenstufe und Thema, mit Lösung, damit du nicht selbst nachrechnen musst.
Alle Übungsblätter nach Fach und Klasse findest du in der Übersicht.
Passendes Übungsmaterial für dein Kind – in wenigen Minuten.
In weniger als einer Minute eingerichtet – Kinder-Zugang direkt aus deinem Eltern-Account.