Pronomen sind Stellvertreter: Sie ersetzen oder begleiten ein Nomen, damit du es nicht ständig wiederholen musst. Statt „Lena packt Lenas Tasche“ schreibst du „Lena packt ihre Tasche“. Das Wort kommt aus dem Lateinischen und heißt „für das Nomen“. Es gibt sieben Arten.
| Art | Aufgabe | Beispiele |
|---|---|---|
| Personalpronomen | ersetzt Personen und Dinge | ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie |
| Possessivpronomen | zeigt Besitz oder Zugehörigkeit | mein, dein, sein, ihr, unser, euer |
| Demonstrativpronomen | weist auf etwas hin | dieser, jener, derjenige, derselbe |
| Relativpronomen | leitet einen Relativsatz ein | der, die, das, welcher |
| Reflexivpronomen | bezieht sich auf das Subjekt zurück | mich, dich, sich, uns, euch |
| Interrogativpronomen | fragt nach etwas | wer, was, wem, wen, welcher |
| Indefinitpronomen | steht für etwas Unbestimmtes | man, jemand, niemand, etwas, alle, viele |
Personalpronomen ändern ihre Form je nach Fall:
| Nominativ | Genitiv | Dativ | Akkusativ |
|---|---|---|---|
| ich | meiner | mir | mich |
| du | deiner | dir | dich |
| er | seiner | ihm | ihn |
| sie | ihrer | ihr | sie |
| es | seiner | ihm | es |
| wir | unser | uns | uns |
| ihr | euer | euch | euch |
| sie / Sie | ihrer / Ihrer | ihnen / Ihnen | sie / Sie |
Sie richten sich nach dem Besitzer und passen ihre Endung an das Nomen an: Ich suche meinen Stift. Vorsicht bei der 3. Person: Gehört etwas einem Mann oder Jungen, heißt es „sein“, gehört es einer Frau oder einem Mädchen, heißt es „ihr“: Tom holt sein Rad. Lena holt ihr Rad.
Sie lenken die Aufmerksamkeit auf etwas Bestimmtes: Dieses Buch gefällt mir besser als jenes.
Sie leiten einen Nebensatz ein, der ein Nomen näher beschreibt. Davor steht immer ein Komma: Das ist der Film, den ich meine. Das Genus richtet sich nach dem Bezugswort, der Fall nach dem Relativsatz. Ob „das“ oder „dass“ richtig ist, erklärt das oder dass.
Sie beziehen sich auf das Subjekt zurück: Ich wasche mich. Er freut sich.
Mit ihnen fragst du: Wer kommt mit? Was machst du? Du nutzt sie auch, um Satzglieder und Fälle zu bestimmen.
Sie stehen, wenn eine Person oder Menge nicht genau bestimmt ist: Jemand hat angerufen. Alle waren da.
„Der“, „die“ und „das“ können beides sein. Steht das Wort direkt vor einem Nomen, ist es ein Artikel: Der Hund bellt. Steht es allein und ersetzt etwas, ist es ein Pronomen: Der bellt ständig.
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