Ein falsches Zitat, eine verrutschte Seitenzahl, eine sinngemäße Wiedergabe, die so nicht in der Quelle steht – genau solche Fehler kosten in Hausarbeit und Facharbeit Punkte. Corvi prüft dein Kapitel gegen deine hochgeladenen Quellen, Beleg für Beleg.
Beim Schreiben wechselst du ständig zwischen deinem Text und Dutzenden Quellen. Du kopierst eine Stelle, kürzt sie, schreibst sie um, verschiebst Absätze – und irgendwann stimmt die Seitenzahl nicht mehr, ein Wort hat sich verändert oder eine Aussage ist zugespitzter als im Original. Das passiert nicht aus Absicht, sondern aus Routine.
Für Prüfende sind solche Fehler trotzdem ein Problem. Ein falsch wiedergegebenes Zitat wirkt unsorgfältig, eine Aussage ohne passende Fundstelle kann als Plagiat gelten. Deshalb lohnt es sich, jedes Kapitel vor der Abgabe systematisch zu prüfen – was von Hand Stunden dauert.
Bevor es um Wortlaut und Seite geht, steht eine einfachere Frage: Existiert jede Quelle in deinem Verzeichnis wirklich, und stimmen Autor und Jahr? Erfundene Literaturangaben sind der bekannteste Fehler von KI-Texten, und auch beim Abschreiben aus fremden Verzeichnissen schleichen sich falsche Jahre ein. Viele Hochschulen werten Verweise auf Quellen, die es nicht gibt, als Täuschungsversuch.
In der Schreib-Werkstatt fügst du dein Literaturverzeichnis ein, und Corvi sucht jede Angabe in sieben freien Katalogen: Crossref, OpenAlex, DataCite, arXiv und DOAJ für Zeitschriftenartikel, Preprints und Datensätze – und im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek sowie in Open Library für Bücher, Sammelbände, Hochschulschriften und Berichte. Gerade deutschsprachige Bücher haben meist keine DOI und fehlen deshalb in vielen Prüfwerkzeugen; die Nationalbibliothek verzeichnet dagegen jede in Deutschland erschienene Veröffentlichung. Jede Angabe bekommt einen Status: gefunden, Angabe prüfen (etwa ein abweichendes Jahr oder eine andere Auflage), zurückgezogen oder nicht gefunden. Ob ein Werk existiert, entscheidet dabei allein der Katalogabgleich, nicht die KI.
Corvi prüft gegen die Quellen, die du in deine Schreib-Werkstatt hochgeladen hast. Eine Quelle, die nicht hochgeladen ist, kann Corvi nicht prüfen und sagt dir das. Bei PDFs mit Textebene ist der Abgleich genau; bei eingescannten Seiten schreibt Corvi den Text zuerst ab, kleine Abweichungen sind dann möglich.
Die Seitenzahl ist die Seite im PDF oder die gedruckte Seitenzahl, wenn sie im PDF hinterlegt ist. Bei Buchkapiteln, die mitten im Buch beginnen, kann die PDF-Seite von der gedruckten abweichen – prüfe die Zählung deshalb einmal am Original. Die Prüfung ersetzt kein Plagiatsprogramm deiner Hochschule, sie zeigt dir aber vorher, wo du nacharbeiten solltest.
Du fügst den Abschnitt „2.1 Forschungsstand“ ein, mit neun Belegen aus drei Quellen. Nach wenigen Sekunden steht oben: „9 Belege geprüft – 6 passen, 3 solltest du dir ansehen“. Darunter jeder Beleg mit Status. Bei einem wörtlichen Zitat steht „Seite prüfen: Wortlaut gefunden, aber auf Seite 15 – angegeben ist 14“. Bei einem zweiten „nicht gefunden: Diesen Wortlaut hat Corvi in der Quelle nicht gefunden“ – hier hast du beim Abtippen zwei Wörter vertauscht. Bei einer sinngemäßen Wiedergabe steht „nur teilweise: In der Quelle wird der Zusammenhang als möglich beschrieben, im Text als bewiesen“.
Damit weißt du genau, welche drei Stellen du dir noch einmal im Original ansehen musst, statt alle neun von Hand zu kontrollieren.
Bei direkten Zitaten zählt der genaue Wortlaut. Corvi vergleicht deinen Text mit der Quelle nach einer Vereinfachung, die Groß- und Kleinschreibung, Zeilenumbrüche, Silbentrennung und typografische Anführungszeichen ausgleicht – inhaltliche Abweichungen fallen dagegen auf. Auslassungen mit […] werden berücksichtigt: Corvi sucht dann die einzelnen Teile des Zitats und prüft, ob sie in der richtigen Quelle stehen.
Bei sinngemäßen Wiedergaben gibt es keinen Wortlaut zum Vergleichen. Hier liest Corvi die angegebene Seite – oder, wenn keine Seite genannt ist, die Seiten, die am besten zur Aussage passen – und beurteilt, ob deine Wiedergabe das Original trifft. Typische Befunde: Die Quelle sagt „kann“, dein Text sagt „führt zu“; die Quelle nennt eine Einschränkung, dein Text lässt sie weg; die Aussage stammt aus einer anderen Quelle.
Fußnoten erkennt Corvi ebenso wie Kurzbelege im Text. Entscheidend ist, dass Autor und Jahr oder eine eindeutige Kurzform erkennbar sind, damit Corvi die passende Quelle in deiner Werkstatt findet.
Damit die Prüfung möglichst viel findet, lade alle Quellen, die du im Kapitel zitierst, vorher in die Werkstatt hoch – am besten als PDF mit Textebene. Bücher, die du nur auf Papier hast, kannst du abschnittsweise fotografieren oder einscannen; bis 15 Seiten schreibt Corvi den Text selbst ab. Für Quellen, die du nicht hochladen kannst, bekommst du den Status „Quelle nicht hochgeladen“ und prüfst diese Stellen selbst.
Das Kapitel, das du einfügst, wird nur für diese Prüfung verarbeitet und nicht gespeichert. Corvi verändert deinen Text nicht und schlägt keine Formulierungen vor – du bekommst eine Liste mit Hinweisen und entscheidest selbst, was du anpasst.
Für Studierende bei Hausarbeiten, Seminararbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten – und für Schülerinnen und Schüler bei Facharbeit, W-Seminararbeit, GFS, Seminarfacharbeit, VWA oder Maturaarbeit. Sie ist Teil der Schreib-Werkstatt im Thesis- und Hausaufgaben-Planer, zusammen mit Quellenauswertung, Literatursuche, Kapitel-Feedback und dem KI-Nutzungsprotokoll.
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Kurz und ehrlich beantwortet.
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Kurzbelege im Text (z. B. APA oder Harvard), Fußnoten im Chicago- oder deutschen Stil und Mischformen. Wichtig ist, dass Autor und Jahr oder Seite erkennbar sind.
Bis zu 40 Belege je Prüfung. Bei sehr langen Kapiteln teilst du den Text am besten auf.
Zu diesem Beleg hat Corvi keine passende Quelle in deiner Werkstatt gefunden. Lade die Quelle hoch und prüfe erneut.
Nein. Der Text wird nur für die Prüfung verarbeitet und danach verworfen.
Nein. Corvi prüft, ob deine Belege zu deinen Quellen passen. Ob deine Hochschule zusätzlich eine Plagiatssoftware nutzt, ist davon unabhängig.
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