Ein Schüler oder eine Schülerin war am Tag der Klassenarbeit krank und braucht nun eine Nachschreibearbeit. Für Lehrkräfte bedeutet das meistens: Die originale Arbeit kann nicht verwendet werden, es muss also eine komplett neue, aber inhaltlich gleichwertige Version her.
Eine neue Klassenarbeit zu entwerfen, die exakt denselben Schwierigkeitsgrad und dieselben Kompetenzen abfragt wie das Original, kostet wertvolle Zeit.
Mit modernen digitalen Assistenten und Übungsraum-Generatoren lässt sich dieses Problem in Sekunden lösen:
Anders als bei einer regulären Klassenarbeit steht bei einer Nachschreibearbeit nicht nur der Zeitaufwand, sondern auch die Fairness im Vordergrund: Die neue Version muss inhaltlich gleichwertig sein, ohne dass die betroffene Person einen Vor- oder Nachteil gegenüber der ursprünglichen Klasse hat.
Meist bedeutet das, die komplette Aufgabenerstellung ein zweites Mal zu durchlaufen - inklusive Suche nach passenden Aufgaben, Formulierung und Erstellung eines eigenen Erwartungshorizonts, obwohl die eigentliche inhaltliche Vorarbeit für das Thema bereits bei der Originalarbeit geleistet wurde.
Ein digitales Werkzeug kann die Struktur und das Anforderungsprofil der Originalarbeit übernehmen und daraus automatisch eine inhaltlich neue, aber gleichwertige Version erzeugen - mit veränderten Zahlenwerten, Textbeispielen oder Fragestellungen, aber vergleichbarem Schwierigkeitsgrad.
Angenommen, drei Schüler:innen waren krankheitsbedingt bei der letzten Mathearbeit abwesend und müssen sie in unterschiedlichen Wochen nachholen. Statt für jede einzelne Person eine komplett neue Arbeit von Hand zu entwerfen, lässt sich aus der Originalarbeit automatisch für jede Person eine eigene, aber vergleichbare Version erzeugen - mit anderen Zahlenwerten und leicht veränderten Aufgabenstellungen, aber demselben Schwierigkeitsgrad.
Nachschreibearbeiten stehen unter besonderer Beobachtung, weil sie leicht als unfair leichter oder schwerer wahrgenommen werden können, wenn sie nicht sorgfältig konstruiert sind. Ein Werkzeug, das sich strikt am Anforderungsprofil der Originalarbeit orientiert, minimiert dieses Risiko systematisch.
Einzelne Nachschreibearbeiten mögen für sich genommen nicht viel Zeit kosten - über ein ganzes Schuljahr mit mehreren Klassen und regelmäßigen Krankheitsfällen summiert sich der Aufwand jedoch spürbar. Wer diesen wiederkehrenden Posten automatisiert, gewinnt über das Jahr verteilt eine erhebliche Menge an Zeit zurück.
Beim manuellen Entwerfen einer Nachschreibearbeit passiert häufig eines von zwei Dingen: Entweder wird die Arbeit nahezu identisch zur Originalarbeit, wodurch das Risiko steigt, dass Aufgaben bereits bekannt sind, oder sie wird so stark verändert, dass sie kaum noch vergleichbar ist und im Zweifel als unfair empfunden wird. Der Balanceakt zwischen Wiedererkennbarkeit des Anforderungsniveaus und ausreichender inhaltlicher Variation lässt sich mit einem automatisierten Ansatz gezielter steuern, weil sich Zahlenwerte, Kontexte und Formulierungen unabhängig voneinander variieren lassen, während Struktur und Punkteverteilung erhalten bleiben.
Besonders in Phasen mit vielen Krankheitsfällen - etwa während einer Erkältungswelle im Winter - müssen Lehrkräfte oft gleichzeitig mehrere Nachschreibearbeiten für unterschiedliche Termine vorbereiten. Ein digitales Werkzeug, das jede Version einzeln archiviert, hilft dabei, den Überblick zu behalten, welche Variante für welche Schülerin oder welchen Schüler bereits verwendet wurde.
Nachschreibearbeiten unterliegen an vielen Schulen zusätzlichen organisatorischen Vorgaben, etwa zur Aufsicht oder zur Terminfindung. Das eigentliche inhaltliche Erstellen der Aufgaben ist davon unabhängig, profitiert aber ebenso von einer klar dokumentierten, nachvollziehbaren Vorgehensweise, falls Rückfragen zur Vergleichbarkeit der Anforderungen aufkommen.
Aus Schülersicht ist die Nachschreibearbeit oft ohnehin schon eine zusätzliche Belastung, da der reguläre Unterricht während der Krankheit verpasst wurde. Eine fair konstruierte, aber nicht identische Version der Originalarbeit trägt dazu bei, dass die Situation nicht zusätzlich als ungerecht empfunden wird.
Wer das Prinzip zunächst unverbindlich testen möchte, kann es mit der nächsten ohnehin anfallenden Nachschreibearbeit ausprobieren, statt gleich das gesamte bisherige Vorgehen umzustellen. So lässt sich am konkreten Fall beurteilen, ob die generierte Variante dem eigenen Anspruch an Fairness und Vergleichbarkeit gerecht wird, bevor sie zum festen Bestandteil der eigenen Praxis wird.
Erstelle dir hier direkt deinen Arbeitsblatt Generator.
Bereit für weniger Lernstress?
In weniger als einer Minute eingerichtet - komplett kostenlos zum Ausprobieren.